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Kleiner Freitag – Abendsegeltörn mit Kollegen
Kieler Woche 2026: Unter Segeln in den Sonnenuntergang
Endlich wieder Kieler Woche, die Zeit, zu der die Stadt wieder voller Menschen und Leben ist. Entlang der Förde und in der Innenstadt war überall etwas los, die Stimmung war gut und man traf viele Menschen unterwegs. Nach Feierabend ergaben sich fast automatisch Verabredungen, ob zum Essen, für einen Spaziergang oder um einfach ein bisschen Kieler Woche Atmosphäre mitzunehmen.
Ein Abend am Sandhafen und eine spontane Idee
An einem der ersten Abende saßen Kollegen und ich am Sandhafen auf der Blücherbrücke noch auf einen Absacker zusammen. Direkt an der Brücke lagen mehrere große Segelschiffe, die wir uns eine Weile anschauten und bewunderten. Irgendwann kam die Frage auf, wie man eigentlich selbst einmal bei so einem Törn dabei sein kann.
Auf dem Rückweg kamen wir am TSC-Gebäude, direkt an der Blücherbrücke, vorbei und nahmen uns ganz klassisch einen Flyer mit. Über den QR-Code landeten wir direkt auf der Webseite und bei den Angeboten zur Kieler Woche.
Der „Kleine Freitag“
Besonders hängen geblieben ist der Törn „Kleiner Freitag“, ein Abendtörn am Donnerstag. Der Name erklärte sich schnell: Der Donnerstag gilt als kleiner Vorgeschmack auf das Wochenende. Genau das passte gut zur Kieler Woche.
Noch am selben Abend buchten wir über den QR-Code die Tickets für den Törn, erhielten innerhalb kurzer Zeit die Bestätigung und waren sehr gespannt, was uns erwarten würde. Als zugezogene Kiel-Neulinge waren wir tatsächlich noch nie segeln. Doch wie uns eine echte Kieler Kollegin erklärte, gehörte das hier einfach dazu.
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Start in das Segelabenteuer
Am Donnerstag nach der Arbeit ging es dann los in Richtung Blücherbrücke. Diese liegt mitten im Geschehen, also nutzten wir die Gelegenheit, uns vorab noch eine kleine Grundlage zu schaffen, damit der Sekt später nicht direkt anschlug. An den zahlreichen Ständen rund um die Brücke gab es jede Menge Leckereien, bei der großen Auswahl fiel die Entscheidung gar nicht so leicht. Pünktlich um 18:45 Uhr kamen wir an der Blücherbrücke an und bekamen von den TSC-Mitarbeitern gezeigt, welcher der imposanten Großsegler unser Schiff sein würde.
Sonnenuntergang, Musik und gute Stimmung
Der Törn fand auf der Jantje statt, einem hübschen Zweimaster. Dort wurden wir bereits von Marten und seiner Crew herzlich mit einem Begrüßungsschnaps empfangen. Nach einer Sicherheitseinweisung ging es auch schon direkt los. Wir sicherten uns einen Platz im vorderen Bereich des Schiffes und beobachteten, wie die Sonne langsam Richtung Horizont wanderte.
Die Stimmung an Bord war wirklich großartig: gute Musik, nette Leute und leckere Getränke direkt von der Bar. Wir gönnten uns zwei bis drei Wildberry Lillet, während die Jantje den Leuchtturm von Holtenau und später Laboe passierte. Nach etwa eineinhalb Stunden ging es wieder zurück in Richtung Blücherbrücke.
Mitsegeln oder Zuschauen
Selbstverständlich durften wir auch beim Segelsetzen helfen, wobei wir es bevorzugten, den tatkräftigen Mitseglern dabei entspannt zuzuschauen. Gut gelaunt legte die Jantje schließlich wieder an der Brücke an. Wir schlenderten noch ein bisschen an den Ständen entlang, bevor es schließlich zurück nach Hause ging.
Ein Tag, den wir nicht vergessen werden
Es war ein rundum gelungener Tag, den wir als Kiel-Neulinge sicher nicht so schnell vergessen werden. Die Kieler Woche vom Wasser aus zu erleben, war etwas ganz Besonderes und definitiv nicht unser letzter Segeltörn.
– Katrin, 38 Jahre