Archive for April, 2010

Verpflegung an Bord eines traditionellen Segelschiffs


2010
04.26

Ein (Erfahrungs-) Segelbericht von Helga K. & Simone E. aus Essen

Wir (20 Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren) saßen gemütlich an unserem Kegelstammtisch, als die Frage nach einem Ziel für unseren jährlichen Kegelausflug aufkam. Es flogen sofort die verschiedensten Ideen durch den Raum. Berlin, Mallorca, Amsterdam, Segeln auf dem IJsselmeer?

Eine Woche später trafen wir uns wieder, diesmal allerdings trat das Kegeln in den Hintergrund – eher ein seltenes Phänomen! Diesen Freitag hatten unser Interesse und unsere Aufmerksamkeit die ganzen bunten Kataloge geweckt, die auf dem Tisch verteilt lagen. Kathrin war so vorausschauend gewesen und hatte sich weiter mit der Frage nach dem Segeln beschäftigt und das entsprechende Material für uns besorgt. Das lag nun vor uns auf dem Tisch und lockte uns! Eine Reederei stach uns sofort ins Auge: Sie hatte die gleiche Abkürzung wie unser Kegelclub: TSC. Nachdem wir das ganze Informationsmaterial verschlungen hatten, waren wir uns einig: WIR WERDEN SEGELN! Wir einigten uns auch schnell auf ein passendes Schiff: ANTONIA sollte unser Schiff heißen, mit dem Abfahrtshafen Harlingen.

Kathrin übernahm die komplette Korrespondenz mit dem Buchungsbüro der Reederei TSC-Traditional Sailing Charter BV. Überraschender Weise ist das Büro im westfälischem Hamm ansässig – weit weg vom IJsselmeer.

Innerhalb von 14 Tagen war alles in trockenen Tüchern: Die ANTONIA wird im Juli für 7 Tage (von Freitag bis Freitag) unser zu Hause sein – der Vertrag war unterschrieben, die Reiserücktrittskostenversicherung abgeschlossen und der Bus gemietet. Wir haben an alles gedacht und freuten uns tierisch, ab diesem Zeitpunkt drehte sich bei unseren Treffen alles nur um unseren Segelausflug. Wir deckten uns mit allem möglichen Material ein: Was kann man auf den Inseln machen, was hat das IJsselmeer zu bieten? Super Ansprechpartner hier waren auch die Mitarbeiter bei TSC.

Endlich war er da: der Tag der Abreise: 20 aufgeregte Hühner warteten auf Ihren Bus und hüpften vor lauter Vorfreude wild erzählend durcheinander. Wahrscheinlich ein Bild für die Götter. Als der Bus um die Ecke bog, war das HALLO groß.

Nach guten sechs Stunden waren wir in Harlingen: überraschender Weise gar nicht so klein wie wir dachten! Und da lag es: Unser Segelschiff! Der Eigner Frans begrüßte uns herzlich und führte uns durch den Segler, zeigte uns alles und half uns das Gepäck an Bord zu holen.

Als wir dann gemütlich im Tagesraum saßen – der Bus war bereits wieder unterwegs nach Essen – fragte uns Frans, was wir denn so alles eingekauft hätten und was es denn zu essen geben würde? Fragende Gesichter überall… daraus wurden geschockte Gesichter! WIR HATTEN NIX ZU ESSEN!!!! Eben doch nicht an alles gedacht! Keinem von uns kam auch nur einmal der Gedanke, dass wir uns ja auch um die Verpflegung kümmern müssten!!! Wovon sollen wir denn jetzt nur leben?

Unsere Retter hießen Frans (unser Skipper) und Ingrid (niederländische Mitarbeiterin von TSC) – wir sind beiden heute noch dankbar! Wie das kam? Ganz einfach: Während wir noch geschockt im Tagesraum saßen und überlegten, wie wir aus diesem Dilemma wieder raus kamen, hatte Frans besagte Ingrid angerufen. Diese stand auf einmal mit einem Kochbuch und einer Bestellliste im Tagesraum. 20 Frauen überlegten gemeinsam, was in den nächsten Tagen gegessen werden sollte und Ingrid nahm die Bestellliste mit und am nächsten Morgen standen alle Lebensmittel an Bord und mussten lediglich nur noch von uns verstaut werden. Die Freude in unseren Gesichtern muss nicht gesondert beschrieben werden.

Endlich konnte unser Segeltörn losgehen, der wahrlich die aufregendsten, erholsamsten und lustigsten Tage des Jahres 2009 geboten hatte. Und eines steht seitdem fest: Wir buchen nur noch MIT Verpflegung und nie wieder OHNE!

Aus dem Logbuch einer Schulklasse


2010
04.23

Segeln als Klassenfahrt - Eine Schulklasse erzählt von Ihrem Abenteuer.

Zu unmenschlicher Zeit (morgens 5.30 Uhr) wurden wir von einem Bus abgeholt. Trotz der Müdigkeit konnte aber niemand von uns mehr schlafen. Was wird uns in den kommenden fünf Tagen erwarten? Gegen 10.00 Uhr waren wir in Rostock und konnten jede Menge Schiffsmasten sehen. Wo sollen wir nur hin? Der Busfahrer hatte zum Glück alle Informationen von der Reederei bekommen und hielt vor einem der Riesen. ALBERT JOHANNES stand auf dessen Rumpf. Irgendwie hatte mit einem Mal jeder etwas zu erzählen – der Anblick dieses Segelschiffes versetzte uns in die Welt der Bücher und Filme, wo die Piraten die Weltmeere erobern. Diese Stimmung sollte uns die ganze Klassenreise begleiten, denn immer wieder kamen alte Geschichten zutage über den 1928 gebauten Traditionssegler.

Doch was interessierten uns jetzt die alten Geschichten, wo es im Moment hieß, die Kabinen zu erobern. Zu Hause hatten wir den Katalog von der Reederei TSC – Traditional Sailing Charter BV gewälzt und die Kojenplanung wohl tausendmal verworfen. Aber inzwischen war alles klar, jeder schmiss seinen Schlafsack auf eine Koje und der Rest des Seglers wurde besichtigt. Oh man, stand in der Messe viel zu Essen! Wir waren sehr erleichtert, dass wir diese Mengen nicht ranschleppen mussten. Wohlweislich hatten wir vorher die Verpflegung angefordert und an Bord bringen lassen, um selber kochen zu können. Damit es jedoch nicht jeden Tag Spaghetti mit Ketchup geben musste, hatte TSC uns einen fertigen Speiseplan mit Kochanleitung dazu gelegt. Das sollte sich noch als große Hilfe erweisen… Ein wenig später kam der Skipper, gemeinsam mit seinem Bordhund, und begrüßte uns. Wegen des strahlenden Sonnenscheins fand die Einweisung in die Bordregeln an Deck statt.

Noch am gleichen Tag ging es los. Das Ziel, welches wir gemeinsam nach Windlage bestimmten, war Hiddensee. Teamwork war angesagt, denn der Wind drehte und wir mussten mehrmals kreuzen. Die Strömung, wie wir vom Skipper erfuhren, war aber mit uns. Wahnsinn! Die Sonne schien und wir legten direkt vor einem langen Sandstrand an. Geschlafen haben wir super: nur ab und zu war ein Plätschern an der Bordwand zu hören, sonst nichts. Am nächsten Morgen war das Wetter wieder schön. Nach dem Frühstück machten wir die Leinen los und verließen Hiddensee. Während die ALBERT JOHANNES ruhig über das Wasser segelte, bereitete der Küchendienst das Essen vor. Nur wenn uns die große Fähre begegnete, hieß es: Töpfe festhalten! Einige von uns durften auch mal selber das Segelschiff steuern…

Schade, auch die anderen drei Tage vergingen wie im Flug! Die vielen Erlebnisse hätten ein ganzes Logbuch füllen können! Die letzten Stunden unseres Segeltörns: Der Wind ließ die Segel noch einmal so richtig aufblähen und wir konnten alles zeigen, was wir über das Segeln gelernt hatten. Ein letztes Mal anlegen, Taue festmachen und ein wenig Traurigkeit in uns, dass diese schöne Zeit so schnell vergangen war. Die Worte des Skippers, dass wir eine dufte Crew waren, machten uns den Abschied nicht leichter. Aber der Bus stand unwiderruflich an der Pier – die Erinnerung an diese Klassenreise wird uns immer bleiben!

Segelschiff-Charter leicht gemacht!


2010
04.21

Chartern Sie bequem bei TSC Ihr Segelschiff im niederländischen Ijsselmeer, Wattenmeer oder in der Ostsee.

Sie haben den Plan ins Auge gefasst, Ihre Ferien, Ihre Klassenreise oder Jugendfahrt, Ihren Betriebsausflug oder Incentive oder Ihren Familienurlaub einmal auf einem traditionellen Segelschiff zu verbringen? Dann kann TSC Ihnen sicher weiterhelfen, denn bei uns wird Ihr Segelschiff-Charter leicht gemacht.

Obgleich Sie ein Segelschiff im niederländischen Wattenmeer, Ijsselmeer oder in der Ostsee chartern möchten: Wir können Ihnen dies ohne viel Arbeit anbieten.

Gehen Sie einfach auf unsere Homepage www.t-s-c.de und informieren Sie sich. Egal welche Art von Gruppe Sie sich oder ob Sie als Einzelperson, Paar oder mit der Familie einmal mitsegeln möchten: Wir bieten Ihnen Ihren speziellen Charter an.

Geben Sie einfach unter „Kontakt“ Ihre Wünsche in unser Anfrageformular ein und wir melden uns umgehend bei Ihnen mit einem Angebot oder einem netten Telefonat zurück.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Incentives & Betriebsfeiern an Bord eines Traditionsseglers


2010
04.20

Segeln für Firmen, Betriebe und Unternehmen im niederländischen Wattenmeer, IJsselmeer, der Ostsee und der Nordsee.

Incentives gehören für viele Unternehmen heute schon zu deren Betriebsablauf und gelten als fester Bestandteil der Mitarbeitermotivation. Wir als TSC bieten Ihnen für Ihren Incentive einen ganz speziellen Rahmen, um Ihre Mitarbeiter oder Kunden zu motivieren.

Unsere jährlichen Segelevents, wie der Hamburger Hafengeburtstag, die Kieler Woche und auch die Hanse Sail eignen sich für einen Tages-Incentive ebenso gut, wie eine Wochenendreise auf der Ostsee, dem niederländischen Wattenmeer oder dem IJsselmeer.

Ein Tages-Incentive beginnt um 10 Uhr, wobei die Einschiffung ab 9:30 Uhr stattfindet. Sie und Ihre Gäste werden durch den Skipper und seine Crew begrüßt. Je nach ihrem Wunsch reichen wir gern zur Begrüßung einen Sekt oder ein anderes Getränk.

Pünktlich um 10 Uhr heißt es dann „Leinen los!“. Die Besonderheit bei einem Segelevent? Sie legen niemals allein ab. Die meisten Schiffe haben 10 Uhr als Abfahrtszeit, so dass Sie in einer großen Gruppe von Traditionsseglern auf der Elbe zum Hamburger Hafengeburtstag, in die Kieler Bucht zur Kieler Woche oder die Warnow hinauf Richtung Warnemünde zur Hanse Sail in Rostock segeln.

Um den großen Windjammer jedoch dazu zu bringen, Fahrt aufzunehmen und den Kurs zu halten, müssen Sie und Ihre Mitarbeiter an einem Strang ziehen. Teamwork ist das A und O bei einem Segeltörn auf einem traditionellen Großsegler. Gemeinsames Segelsetzen, Navigieren… Sogar eine kleine Knotenkunde kann an Bord gern angeboten werden.

Für den Durst zwischendurch werden die Getränke vom Segelschiff bereitgestellt. Diese können einfach durch eine Getränkepauschale abgerechnet werden, so dass kein lästiges Rechnen für Sie bleibt.

Um Ihr leibliches Wohl wird sich natürlich auch gekümmert. Als Incentive-Maßnahme auf einem Segeltörn können Sie natürlich gern selbst an Bord kochen oder aber Sie lassen sich durch unseren Cateringservice kulinarisch verwöhnen.

Gegen 17 Uhr laufen Sie dann wieder in den Hafen ein. Nach ein paar Abschiedsworten des Skippers oder einem, wenn von Ihnen gewünschten, Abschiedstrunk geht es an die Ausschiffung.

Segeln & Aktivität an Land


2010
04.15

Nicht nur das Segeln auf einem traditionellen Großsegler schreiben wir groß, sondern das Erkunden der interessanten Hafenstädte im niederländischen Wattenmeer, IJsselmeer oder in der Ostsee ebenfalls.

Bei TSC können Sie nicht nur den Segeltörn auf einem traditionellen Großsegler genießen, sondern gleichzeitig auch die Aktivitäten an Land.

Jeden Morgen wird gemeinsam mit dem Skipper die Route für den Tag abgesprochen. Ab Harlingen haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder segeln Sie im niederländischen Wattenmeer zu den verschiedenen Watteninseln oder Sie segeln auf dem IJsselmeer einige der Historischen Hafenstädte an.

Im niederländischen Wattenmeer ist es möglich, bei eintreffender Ebbe Trockenzufallen und das Watt auf eine Faust zu erkunden. Mit der Flut können Sie dann das Segelschiff auf Kurs in den nächsten Hafen bringen. Dort können Sie beispielsweise die Hafenstadt erkunden, einen Museumsbesuch einplanen oder einfach eine Radtour durch die Wiesen der schönen Watteninseln machen.

In der Ostsee gilt dies ebenfalls. Anstatt jedoch Trockenzufallen, ist es in der Ostsee möglich, in einer der zahlreichen Buchten an der deutschen Ostseeküste oder auf den dänischen Inseln zu ankern, mit dem Schlauchboot überzusetzen und beispielsweise eine kleine Grillparty am Strand zu verwirklichen.

Lust auf einen Segeltörn mit einem traditionellen Segelschiff bekommen? Melden Sie sich doch einfach über unsere Homepage. Wir beraten Sie sehr gern weiter!

Traditionelle Segelschiffe im Hafen

Klassenreisen auf traditionellen Segelschiffen


2010
04.13

Segeln als Klassenfahrt oder Jugendreise - Ein Erlebnis wie zu Störtebekers Zeiten!

Klassenreisen gehören zur Schulzeit ebenso dazu, wie der Untericht. Doch auch auf Klassenfahrten soll etwas vom Unterrichtsstoff vermittelt werden. Spaß soll mit Lernen verbunden werden und genau das schafft eine Klassenreise auf einem traditionellen Segelschiff der TSC-Flotte.

Besonders interessant ist hierbei, dass alle wichtigen Fächer wie Mathe oder Biologie hautnah erlebt werden können. Segeln Sie auf dem IJsselmeer oder niederländischen Wattenmeer ab Harlingen und beobachten Sie Seehunde auf Sandbänken im schönen Wattenmeer. Oder der Skipper lehrt Ihre Schüler Grundkenntnisse der Navigation, wofür Mathematik ein sehr wichtiges Fach ist. Mit Spaß wird der Unterricht vermittelt, während Sie auf den traditionellen Großsegler durchs niederländische Wattenmeer, das IJsselmeer oder auch die Ostsee segeln.

Weiterinhin fördert diese besondere Klassenreise das Teamwork und den Zusammenhalt. Die Klassengemeinschaft wird gestärkt, da alle “an einem Strang” ziehen müssen, um beispielsweise das Segelschiff zu wenden, die Segel zu setzen oder dicht zu holen. Die Schüler lernen Ihre eigenen Stärken und Schwächen besser kennen.

Diese Art der Klassenfahrt ist etwas ganz anderes, als die übliche Städtereise. Ein Großteil des Tages wird auf dem Segelschiff verbracht, während man abends in den nächsten Hafen einläuft und dort die Nacht verbringt. Hier ist es dann möglich, die Städte zu erkunden, Fahrradtouren über die Watteninseln im niederländischen Wattenmeer oder über die dänischen Inseln (sollten Sie in der Ostsee segeln) zu unternehmen.

Seien Sie sicher: Sollten Sie eine Klassenreise auf einem Traditionssegler der TSC-Flotte unternehmen, werden Ihre Schüler dieses Erlebnis nicht so schnell vergessen. Wir würden uns sehr freuen, Ihnen die Klassenfahrt auf einem Großsegler näher zu bringen. Schauen Sie sich doch einfach auf unserer Homepage um!